Interreligiöses Friedensnetzwerk Bonn und Region (IFN) - Herzlich Willkommen!


Aktuelle Veranstaltungen

Achtsamkeitstag "Metta" (Liebende Güte)
Referent: Bhante B. Samiddhi
Veranstalter: Samadhi e.V.
Ort: Samadhi Buddhistisches Meditationszentrum, Gierolstr. 7, 53127 Bonn
Datum: Sonntag, 17. Februar 19
Uhrzeit: 10:00 - 15:00 Uhr
Ort: Samadhi Buddhistisches Meditationszentrum, Gierolstr. 7, 53127 Bonn
Inhaltliches: Metta ist die Energie der Liebe. Wer Frieden erlangen möchte, kann lernen, das Gefühl liebender Güte zu entwickeln. An diesem Tag üben wir gemeinsam verschiedene Meditationsmethoden, wie wir Metta tief in uns spüren können.
Loslassen, Zufriedenheit und Nibbana“
Die traditionelle buddhistische Literatur beschreibt Nibbana als einen Zustand im Geist, in dem wir frei von Angst, Hass, Gier und Wutgefühlen sind, alles Leiden überwunden haben und wirklich frei sind.
In diesem fortlaufenden Kurs (jeden letzten Freitag im Monat) lernen wir, wie wir im Alltag Momente der Stille, des Glücks und der Freiheit (Nibbana) erleben können. Nächster Termin danach: Freitag, 22.02.19, 19:00-21:00 Uhr

 

Patriarchalische Strukturen; eine Herausforderung für die Flüchtlingsarbeit.
Individuum oder Kollektiv.
Eine Veranstaltung für Koordinatoren der Flüchtlingsarbeit, Sozialpädagogen und Sozialarbeiter
Referent: Dr. Aziz Fooladvand
Veranstalter: Diakonisches Werk Bonn und Region
Ort: Diakonisches Werk Bonn und Region, Kaiserstraße 125, 53113 Bonn
Datum: Dienstag, 19. Februar 2019
Zeit: 18:00 Uhr
Inhaltliches: Das Verständnis der Unterschiede zw. Individualismus und Kollektivismus sowie der patriarchalischen Strukturen sind für die Flüchtlingsarbeit zentral und richtungsgebend. In ihren Rahmenbedingungen verfestigen und entwickeln sich Mentalität, Handlungsmuster, Einstellung, Denkstruktur und Wertesystem der Menschen.
Welche pädagogischen Ansätze sind fruchtbar?

 

Die politischen Dimensionen des Islam - Vortrag und Diskussion 
Referent:  Jürgen Klußmann 
Moderation und Begrüßung: Dr. phil. Michael A. Schmiedel 
Veranstalter: Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA) / Integrationsagentur
Termin: Freitag, 22.02.2019,
Uhrzeit: 19.00 Uhr 
Ort: MIGRApolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16 - 18, 53111 Bonn
Inhaltliches: Die über 1400 Jahre alte Geschichte des Islam macht deutlich, dass es sich nicht nur um eine Religion, sondern auch um einen eigenen Kulturraum handelt, der überaus vielfältig ist. Die Entwicklung seit dem Kolonialismus ab dem 19. Jahrhundert hat jedoch politische Forderungen und Widerstand gegen den Westen immer lauter werden lassen und gipfelte in die modernen extremistischen Bewegungen des Salafismus und Radikalismus. Den Unterschied zwischen dem Glaubens- und Kultursystem auf der einen Seite und dem politischen Extremismus auf der anderen Seite wird dargestellt.

 

Vom Wasserrad, von der Liebe und vom Frieden
Interkulturelle Lieder zum Zuhören und Mitsingen
Veranstalter und Leitung: Helgard Rehders (ev. Johannes-Kirchengemeinde) und
Ayfer Dagdemir (ANqA e.V. – Verein für Transkulturelle Bildung)
Datum: Samstag, 23. Februar
Uhrzeit: von 11 bis 12 Uhr
Ort: im Trinkpavillon an der Stadthalle von Bonn-Bad-Godesberg, im Kurpark
Inhaltliches: Welche Lieder singt meine Nachbarin? Darf ich mitsingen?
Wir stellen Lieder unserer verschiedenen Kulturen vor, tauschen uns im Gespräch darüber aus, können erzählen, wer
wir sind (Mitglieder verschiedener Religionen, christlich, Bahai, muslimisch, humanistisch,…), dann verteilen wir Noten
und Texte und singen nochmal mit allen, die Lust haben, zusammen.

 

Dialogvortrag über Iran
Referent*innen: Karin Leukefeld und Dr. Hussein Pur-Khassalian
im Dialog mit Ulrike Vestring
Veranstalterin: Ulrike Vestring,  FrauenWegeNahost
Ort: Hotel und Residenz NOVA VITA – Leoninum  
Noeggerathstraße 34,  53 111  Bonn, im Residenz-Treff
Datum: Dienstag, 26. Februar 2019
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Inhaltliches: Iran im Fadenkreuz der Machtpolitik. Wie lebt die Bevölkerung mit den fortdauernden Sanktionen?
40 Jahre nach der Islamischen Revolution leiden die Menschen im Iran unter den Folgen alter und neuer Sanktionen. Demokratisierung und wirtschaftliche Entwicklung fallen zurück. Die Menschen haben Angst vor der Zukunft.
Die Journalistin Karin Leukefeld beschäftigt sich seit Jahren mit dem Nahen und Mittleren Osten.
Den Iran kennt sie aus eigener Anschauung.
Der Bonner Arzt und Friedensaktivist Dr. Hussein Pur-Khassalian bereist sein Heimatland oft und regelmäßig. Auf seiner letzten Reise lernte er die erschütternde Unterentwicklung in einem Dorf im äußersten Südosten des Landes kennen. 
Anmeldung:  (wegen begrenzter Platzzahl unbedingt erforderlich):
Tel. 0228-31 22 22, Im Haus 1304, email: ulrike@vestring.net

 

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Aktuelle Meldungen

(14.02.2019)
Ein neues Buch aus den Reihen des IFN
Hıdır Çelik (Hg.)
Wir miteinander. Neue Impulse im christlich-islamischen Dialog
Fotografien von Ulrich Püschmann
mit Texten von Hıdır Çelik und Pfarrer Dirk Voos (Theol. Begleitung)
Im Rahmen des Projekts »Wir miteinander« werden in regelmäßigen Abständen aktuelle Bild-Text-Essays zum christlich-islamischen Dialog in der Form von Online-Periodikat veröffentlicht. Den ersten Überblick darüber zeigen die Bilder und Texte dieses Buches.
Eine Projektdokumentation der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn / Integrationsagentur im Evangelischen Kirchenkreis Bonn.
78 S., 1. Auflage 2018, 24 x 21 cm, Softcover, ISBN 978-3-945177-65-5, Schutzgebühr 10,00 €

(31.08.2018)
Verabschiedung eines alten und Ernennung eines neuen Sprechers des IFN
Beim IFN-Treffen am 24.07.2018 wurde David Clement von seiner Funktion als Sprecher des IFN verabschiedet. Er zog kurz darauf nämlich nach Ottawa in Kanada um.
Als sein Nachfolger im Amt des Sprechers wurde einstimmig Gregor Sattler gewählt.
Die drei Sprecher*innen des IFN sind nun also: Gregor Sattler, Michael A. Schmiedel, Monika Winkelmann (in der alpabetischen Reihenfolge der Nachnamen, ohne Rangunterschied).

(28.06.2018)
Interreligiöser Rundbrief für Bonn und Umgebung:
Im Mai erschienen gleich zwei neue interreligiöse Rundbriefe von Michael A. Schmiedel auch mit Leser*innebbriefen dazu. Wer sie noch nicht kennt, findet sie unter: http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com
Wer sie schon kennt, findet sie natürlich auch dort.

 

Café Abraham auch in Bonn:
Das Café Abraham ist eine bundesweite Initiative zum studentischen Dialog zwischen Ju*ed*innen, Christ*innen und Muslim*innen. Ihre zentrale Website findet man unter https://cafeabraham.com/.
Auch in Bonn gibt es eine "Filiale", die im Netz leider nur auf Facebook vorhanden ist: https://de-de.facebook.com/cafeabrahambonn/. Aber vor allem gibt es es life auf den Gesprächsabenden etwa zweimal im Semester im Café Orange. Die Zielgruppe besteht dezidiert aus Studierenden, aber vereinzelt kann man auch als Nicht(mehr)student*in dazu eingeladen werden. Ich (Michael A. Schmiedel) war jetzt im Juni mal dabei. Es gab einen spannenden Dialog zum Thema "Willensfreiheit oder Prädestination". Besonders viel mir auch angenehm auf, dass nicht nur gläubige Mitglieder der drei großen abrahamitischen Religionen willkommen waren, sondern in diesem Fall auch ein Student, der sich als nichtreligiös outete ganz selbstverständlich dazu gehörte.
Das Café Abraham ist zwar kein IFN-Mitglied, aber sollte hier doch einmal lobend erwähnt werden.

 

Gendergerechte Sprache:
Am 22.6. besuchte ich (MAS) einen Workshop über gendergerechte Sprache, veranstaltet vom Netzwerk Antidiskriminierungsarbeit Bonn, in welchem das IFN Mitglied ist. Man sieht es ja an den vielen Gender-Gab-Sternchen * , dass ich mich bemühe, gendergerecht zu schreiben. Die Referent*innen Almut Schmerring und Sascha Verlan erklärten anhand von Fallbeispielen, Studien und Experimenten mit uns Teilnehmenden, wie sehr immer noch sexuelle Diskriminierung im Alltag und in der als normal empfundenen Sprache vorkommt. Wer sich über die beiden, ihre Fortbildungen und Veröffentlichungen informieren will, kann das auf ihre Website tun: https://rosa-hellblau-falle.de/fortbildungen-infoabend/.

Was hat das mit Religion zu tun? Ganz einfach: Das IFN steht für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft, egal ob sich um religiöse, ethnische, kulturelle oder eben geschlechtliche Diskriminierung handelt. Leider geht so manche Diskriminierung auch von religiösen Menschen aus. Da ist auch in diese Richtung noch viel Aufklärung und Sensibilisierung not-wendig.

(30.03.2018)
EMFA - Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn - Integrationsagentur neues Mitglied im IFN
Am 26. März 2018 wurde die EMFA - Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn - Integrationsagentur als neues Mitglied im IFN aufgenommen. Dirk Voos, der neue Pfarrer in der EMFA, nahm schon geraume Zeit an IFN- und GEBETe der Religionen-Treffen teil, so dass es nahelag, die EMFA auch als Mitglied aufzunehmen. Dr. Hıdır Çelik. Leite der EMFA, hatte bisher auch das Bonner Insitutut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V. im IFN vertreten. In der BIM-Vorstandswahl am 20. März 2018 kandidierte er nicht mehr für den Vorstand bleibt dem IFN aber als EMFA-Vertreter zusammen mit Dirk Voos erhalten.

(05.02.2018)
Zeitungsartikel über Aziz Fooladvand:
Kölner Stadt Anzeiger vom 05.02.2018 hat über die Arbeit Dr. Aziz Fooladvands in der Schule berichtet: https://www.ksta.de/koeln/antisemitismus-in-koelner-schulen-judenfeindliche-angriffe-nehmen-zu-29614366, S.3.

 

(15.01.2018)
Dr. Hossein Pur-Khassalian neues Einzelmitglied im IFN
Am 11. Januar 2018 wurde Dr. Hossein Pur-Khassalian als neues Einzelmitglied im IFN aufgenommen. Er war von Anfang an mittelbares Mitglied, dadruch dass er Mitglied im Team der GEBETe der Religionen und in der Interreligiösen Initiative Schweigen und Gerechtigkeit war. Aus beiden hat er sich zurückgezogen, aber als Individuum ist er nach wie vor in der Flüchtlingshilfe und in anderen interreligiösen Aktivitäten im Sinne des IFN engagiert.

(Sept. 2017)

INTR°A-Projektpreis für die Komplementarität der Religionen
Am 24.9.2017 wurde in Köln der Projektpreis für die Kompatibilität der Religionen an Michael A. Schmiedel überreicht. Der Preis wird seit 2000 von der Stiftung Apfelbaum gestiftet und von der Interreligiösen Arbeitsstelle INTR°A verliehen. Die Preisträger zeichnen sich durch interreiigiöse Dialogarbeit im Sinne des Preises aus und sollen mit dem Preisgeld interreligiöse Projekte durchführen.
Wir werden mit dem Preisgeld im September/Oktober 2018 eine Fortbildung in interreligiöser Kompetenz für Menschen, die in der Sozialarbeit, der interkulturellen Bildungsarbeit und ähnlichen Arbeitsfeldern tätig sind, durchführen. Mehr dazu kommt dann hier und an anderen Stellen.

Einen Bericht von der Preisverleihung finden Sie unter: https://web-intra.blogspot.de/2017/09/intra-projektpreis-verleihung-2017-in.html


Mitglieder im IFN

Zu einer aktuellen Übersicht der Mitglieder im Interreligiösen Friedensnetzwerk Bonn und Region (IFN)

gelangen Sie hier. Lesen Sie auch, was die Mitglieder im IFN unter dem Begriff des interreligiösen Dialogs verstehen.